für Dienstleistungen im Bereich Reputationsmanagement
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Claudia Trummer, Thalhofweg 9, 8344 Bad Gleichenberg, Österreich, UID: ATU49563100 (nachfolgend „Auftragnehmerin") und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Auftraggeber") über Dienstleistungen im Bereich Reputationsmanagement, insbesondere die Prüfung und Meldung von Online-Bewertungen bei Bewertungsplattformen.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, die Auftragnehmerin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Reputationsmanagement. Die Auftragnehmerin prüft im Auftrag des Auftraggebers Online-Bewertungen auf Verstöße gegen die Richtlinien der jeweiligen Bewertungsplattform sowie auf mögliche Rechtsverletzungen und erstellt bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte fundierte Löschanträge, die bei der jeweiligen Plattform eingereicht werden.
Die Auftragnehmerin erbringt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsanwaltgesetzes (RAO). Die Tätigkeit beschränkt sich auf die Identifikation von Richtlinienverstößen und die Kommunikation mit Bewertungsplattformen.
Der Vertrag kommt durch die schriftliche Beauftragung (auch per E-Mail) der Auftragnehmerin durch den Auftraggeber und die Annahme des Auftrags durch die Auftragnehmerin zustande. Die Darstellung der Dienstleistungen auf der Webseite stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Auftragserteilung.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der individuellen Vereinbarung zwischen Auftragnehmerin und Auftraggeber. Die Auftragnehmerin schuldet eine sorgfältige und fachgerechte Durchführung der vereinbarten Leistungen. Es handelt sich um eine Dienstleistung (Tätigkeitsverpflichtung), nicht um eine Werkleistung (Erfolgsverpflichtung).
Die Auftragnehmerin weist ausdrücklich darauf hin, dass die endgültige Entscheidung über die Entfernung einer Bewertung ausschließlich bei der jeweiligen Bewertungsplattform liegt. Eine Garantie für die erfolgreiche Entfernung einer Bewertung wird nicht übernommen und kann nicht übernommen werden.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, der Auftragnehmerin alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören insbesondere:
Verzögerungen, die auf eine unzureichende Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten der Auftragnehmerin.
Die Vergütung richtet sich nach der individuellen Vereinbarung zwischen Auftragnehmerin und Auftraggeber. Sofern nicht anders vereinbart, sind alle Preise Endpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Erstberatung und die erste Analyse der Bewertungen sind kostenfrei und unverbindlich. Die Vergütung für die weitere Bearbeitung wird dem Auftraggeber vor Auftragserteilung transparent mitgeteilt. Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Die Auftragnehmerin haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Auftragnehmerin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Die Auftragnehmerin haftet insbesondere nicht für:
Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, alle im Rahmen des Auftrags erlangten Informationen und Daten vertraulich zu behandeln und nur für die Zwecke der Auftragserfüllung zu verwenden. Die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG) werden eingehalten. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Der Vertrag wird für die Dauer der vereinbarten Leistungserbringung geschlossen. Beide Parteien können den Vertrag aus wichtigem Grund jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei wesentliche Vertragspflichten trotz Abmahnung wiederholt verletzt.
Bei einer Kündigung durch den Auftraggeber vor Abschluss der Leistung hat die Auftragnehmerin Anspruch auf Vergütung der bis zum Zeitpunkt der Kündigung erbrachten Leistungen.
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, das sachlich zuständige Gericht am Sitz der Auftragnehmerin zuständig. Gegenüber Verbrauchern im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregelungen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.
Stand: Februar 2026